Unternehmen positionieren sich mit Karriere-Websites als spannende Arbeitgeber. Umgekehrt nutzen wenige Arbeitnehmer die Chance, sich online zu vermarkten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an eine neue Stelle zu kommen. Entweder man sucht nach ihr oder sie wird einem angetragen. Einen Job angeboten zu bekommen passiert eher, wenn man sich einen guten Ruf erarbeitet hat und über ein grosses Netzwerk verfügt. Zum Beispiel, indem man sich einem Berufsverband angeschlossen hat und so den Kontakt mit Berufskollegen pflegt.
Doch auch wer noch am Anfang seiner Laufbahn steht, kann sich als Marke aufbauen und von Arbeitgebern finden lassen. Eine Möglichkeit dazu bieten Einträge auf Business-Social-Media-Plattformen wie Xing, Linkedin und Gronda. Letztere ist auf «Jobs und Skills für F & B Professionals» spezialisiert.
Es gibt auch Berufsleute, die sich sogar auf einer eigenen Webseite präsentieren. So wie etwa der Hôtelier-Restaurateur HF Jean Baldo. Auf seiner Webseite erzählt er über sich, seine Motivation, seine bisherigen Tätigkeiten, Aus- und Weiterbildungen, beruflichen Stationen und Erfahrungen. Dank eines Videobeitrags kann man sich von ihm auch ein persönliches Bild machen. Bei diesem Film handelt es sich um einen Mitschnitt seines Auftritts in der TV-Sendung «Aeschbacher».
Natürlich haben nicht alle die Chance, sich von TV-Profis interviewen und filmen zu lassen. Doch im Smartphone-Zeitalter können kurze Videoporträts oder Bewerbungsvideos in guter Qualität auch von Laien aufgenommen werden. Hier einige Tipps, damit Ihr Videoporträt gelingt.
(Riccarda Frei)